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Sanktionen des Modells 720: Was die europäische Justiz sagt

Nach dem Urteil des EuGH haben sich die Bußgelder radikal geändert. Wir erklären die aktuelle Situation im Jahr 2026

Sanktionen des Formulars 720 im Jahr 2026: Was das Europäische Gericht sagt

Das Formular 720 bleibt eine der am strengsten überwachten Steuererklärungen für in Spanien ansässige Personen mit Vermögenswerten im Ausland. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) änderte sich das Sanktionssystem, aber Nicht-Einhaltung hat weiterhin Konsequenzen. Dieser Leitfaden erklärt die Risiken 2026, aktuelle Strafbeträge und wie man das Risiko einer Steuerprüfung reduziert.


Wie die Sanktionen vor dem EuGH waren

Bis 2022 hatte das Formular 720 eines der strengsten Sanktionssysteme des spanischen Steuerrechts, das die EU als unverhältnismäßig betrachtete:

  • Festgelegte Geldstrafen: 5.000 € für jeden ausgelassenen oder fehlerhaften Datenpunkt.
  • Keine Verjährung: Die Steuerbehörden konnten Vermögenswerte aus Jahrzehnten sanktionieren.
  • 150%-Strafe: In einigen Fällen wurde der Wert des nicht deklarierten Vermögens als ungerechtfertigter Kapitalgewinn behandelt, mit entsprechender Geldstrafe.

Dies änderte sich, aber die Pflicht zur Deklaration ausländischer Vermögenswerte über 50.000 € (Bankkonten, Wertpapiere, Versicherungen oder Immobilien) bleibt bestehen.


Aktuelle Sanktionen 2026

Heute werden die Sanktionen durch das Allgemeine Steuergesetz (LGT) geregelt. Die festen Beträge sind niedriger, aber das eigentliche Risiko liegt in Prüfungen und verhältnismäßigen Strafen:

  • Nichtabgabe des Formulars (nach Aufforderung): 20 € pro Datenpunkt, Mindeststrafe 300 €, Höchststrafe 20.000 €.
  • Verspätete freiwillige Abgabe: 10 € pro Datenpunkt, Mindeststrafe 150 €.
  • Prüfungsrisiko: Wenn die Steuerbehörden nicht deklarierte Vermögenswerte entdecken, können diese in der Einkommensteuer als ungerechtfertigte Kapitalgewinne erfasst werden, mit Strafen von bis zu 50 % des Gesamtwerts.

Wichtig: Die Strafen können sich schnell summieren, wenn mehrere Vermögenswerte oder Konten beteiligt sind.


Was das Europäische Gericht und die aktuellen Regeln sagen

Der EuGH zwang Spanien, das Formular 720 zu normalisieren. Die wichtigsten Änderungen für 2026:

  • Verhältnismäßigkeit: Geldstrafen dürfen den Wert der Vermögenswerte nicht in unangemessener Weise überschreiten.
  • 4-jährige Verjährungsfrist: Behörden können nicht mehr auf verjährte Vermögenswerte unter dem Vorwand des Formulars 720 zugreifen.
  • Formular 721: Für Kryptowährungen auf ausländischen Börsen muss dieses neue Formular verwendet werden.

Späte, falsche oder fehlende Deklarationen bleiben riskant. Die EU hat einige Übertreibungen begrenzt, aber Steuerpflichtige nicht befreit.


Reale Strafbeispiele 2026

  • Auslassung eines Kontos mit 10 Datenpunkten: Mindeststrafe 300 €, mit realem Risiko einer vollständigen Prüfung.
  • Fehler bei 50 Datenpunkten eines Wertpapierdepots: Strafe kann 1.000 € erreichen (20 € × 50 Datenpunkte).
  • Verspätete freiwillige Abgabe: Mindeststrafe 150 €, wenn vor Aufforderung korrigiert.

Obwohl es nicht mehr 5.000 € pro Datenpunkt sind, bleiben die Strafen signifikant und können bei mehreren Vermögenswerten schnell steigen.


Wie man das Risiko von Sanktionen reduziert

Das Formular 720 ist komplex: Ländercodes, Bewertungen, Vermögensarten… hier helfen Tools wie Aitax:

  • Direktes Hochladen von Dokumenten: Lade deine Dokumente hoch, die KI extrahiert alle relevanten Daten und konvertiert sie in das Formular-720-Format.
  • Fehlerprüfung: Erkennt unvollständige Felder oder falsche Formate vor der Einreichung.
  • Aktualisierte Rechtsunterstützung: Trainiert auf Formular-720-Vorschriften und AEAT-FAQs 2026.
  • Offizielle Datei bereit: Du erhältst die Datei zur elektronischen Einreichung, rechtskonform und risikominimiert.

Mit Aitax reduzierst du das Risiko von Sanktionen und vermeidest unnötige Prüfungen.


Häufig gestellte Fragen

Bin ich verpflichtet, wenn ich weniger als 50.000 € habe?
Nein, nur wenn der Gesamtwert eines der drei Vermögensblöcke (Konten, Wertpapiere/Versicherungen oder Immobilien) am 31. Dezember 50.000 € übersteigt.

Was passiert, wenn meine Kryptowährungen im Wert gestiegen sind?
Wenn sie auf ausländischen Börsen gehalten werden und über 50.000 € liegen, müssen Sie Formular 721 einreichen, mit ähnlichen Strafen.

Kann ich für kleinere Fehler bestraft werden?
Ja, 20 € pro falschem Datenpunkt, wenn eine Aufforderung vorliegt. Eine sorgfältige Überprüfung ist entscheidend.


Fazit

Obwohl die astronomischen 5.000 €-Strafen pro Datenpunkt Geschichte sind, bleibt Formular 720 2026 ein starkes Instrument der Steuerkontrolle. Eine verspätete, falsche oder fehlende Deklaration kann zu akkumulierten Strafen und einer vollständigen Prüfung führen.

Prävention ist der Schlüssel. Lösungen wie Aitax ermöglichen eine effiziente, professionelle und sichere Einhaltung der Vorschriften.

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