Nach dem Urteil des EuGH haben sich die Bußgelder radikal geändert. Wir erklären die aktuelle Situation im Jahr 2026
Das Formular 720 bleibt eine der am strengsten überwachten Steuererklärungen für in Spanien ansässige Personen mit Vermögenswerten im Ausland. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) änderte sich das Sanktionssystem, aber Nicht-Einhaltung hat weiterhin Konsequenzen. Dieser Leitfaden erklärt die Risiken 2026, aktuelle Strafbeträge und wie man das Risiko einer Steuerprüfung reduziert.
Bis 2022 hatte das Formular 720 eines der strengsten Sanktionssysteme des spanischen Steuerrechts, das die EU als unverhältnismäßig betrachtete:
Dies änderte sich, aber die Pflicht zur Deklaration ausländischer Vermögenswerte über 50.000 € (Bankkonten, Wertpapiere, Versicherungen oder Immobilien) bleibt bestehen.
Heute werden die Sanktionen durch das Allgemeine Steuergesetz (LGT) geregelt. Die festen Beträge sind niedriger, aber das eigentliche Risiko liegt in Prüfungen und verhältnismäßigen Strafen:
Wichtig: Die Strafen können sich schnell summieren, wenn mehrere Vermögenswerte oder Konten beteiligt sind.
Der EuGH zwang Spanien, das Formular 720 zu normalisieren. Die wichtigsten Änderungen für 2026:
Späte, falsche oder fehlende Deklarationen bleiben riskant. Die EU hat einige Übertreibungen begrenzt, aber Steuerpflichtige nicht befreit.
Obwohl es nicht mehr 5.000 € pro Datenpunkt sind, bleiben die Strafen signifikant und können bei mehreren Vermögenswerten schnell steigen.
Das Formular 720 ist komplex: Ländercodes, Bewertungen, Vermögensarten… hier helfen Tools wie Aitax:
Mit Aitax reduzierst du das Risiko von Sanktionen und vermeidest unnötige Prüfungen.
Bin ich verpflichtet, wenn ich weniger als 50.000 € habe?
Nein, nur wenn der Gesamtwert eines der drei Vermögensblöcke (Konten, Wertpapiere/Versicherungen oder Immobilien) am 31. Dezember 50.000 € übersteigt.
Was passiert, wenn meine Kryptowährungen im Wert gestiegen sind?
Wenn sie auf ausländischen Börsen gehalten werden und über 50.000 € liegen, müssen Sie Formular 721 einreichen, mit ähnlichen Strafen.
Kann ich für kleinere Fehler bestraft werden?
Ja, 20 € pro falschem Datenpunkt, wenn eine Aufforderung vorliegt. Eine sorgfältige Überprüfung ist entscheidend.
Obwohl die astronomischen 5.000 €-Strafen pro Datenpunkt Geschichte sind, bleibt Formular 720 2026 ein starkes Instrument der Steuerkontrolle. Eine verspätete, falsche oder fehlende Deklaration kann zu akkumulierten Strafen und einer vollständigen Prüfung führen.
Prävention ist der Schlüssel. Lösungen wie Aitax ermöglichen eine effiziente, professionelle und sichere Einhaltung der Vorschriften.
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